Alle Veranstaltungen in der Monatsübersicht
Foto: Archiv Innere Mission, Bremen
So. 21.10. - So. 24.2. | Galerie im Park

»Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen«* Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933-1945

Erstmalig zeigt eine Ausstellung, wie der Alltag von Bremer Jugendlichen in den Heimen der Jugendfürsorge aussah. Sie lässt deutlich werden, wie sich die verhängnisvolle Praxis der Rassenhygiene zwischen 1933 und 1945 auswirkte. Dokumente, Bilder, Filmausschnitte und Hörstationen ergänzen die Präsentation.


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*Das Zitat ist dem handschriftlichen Lebenslauf von Helmut Bödeker entnommen. Der ehemalige "Zögling" des Ellener Hofs schrieb ihn im Jahr 1934. Auf eine Korrektur der Rechtschreibung wurde bewusst verzichtet. Infoflyer mit Begleitprogramm hier
Eine Kooperation mit dem Diakonischen Werk Bremen e.V.


4 € / 2 €
Öffnungszeiten: Mi - So / 11 h - 18 h
Gruppenführungen auf Anfrage


(c) B. Ahrens
So. 27.1. 15.00 Uhr | Krankenhaus-Museum

Das St. Jürgen-Asyl – ein überregional bedeutsames Kulturdenkmal

Das heutige Klinikum Bremen-Ost ist aus dem St. Jürgen-Asyl hervorgegangen, das 1904 als »Reform-Irrenanstalt« im damaligen Dorf Ellen eröffnet wurde. Frank Warneke führt durch das Architekturensemble und die ständige Ausstellung. Im Mittelpunkt dieser dialogischen Architektur-Führung stehen die Gründer und Bewohner dieses beeindruckenden denkmalgeschützten Ensembles.


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5 € /2,50 € (zzgl. Eintritt) Treffpunkt: Krankenhaus-Museum


So. 27.1. 16.00 Uhr | Haus im Park

Piano Podium – Simon Donat

Solo-Klavierkonzert. Der mehrfache Preisträger – zuletzt Steinway Förderpreis 2018 – studiert an der HfK Bremen Klavier und präsentiert Bach, Debussy, Brahms, Huillet.


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Ausschnitt Filmplakat
Di. 29.1. 18.45 Uhr | Cinema im Ostertor

Freistatt… und wenn du nicht artig bist, kommst du ins Heim!

D 2015, 104 Minuten, Regie. Marc Brummund
Filmvorführung mit Gast
„Eine aufwühlende Story um den Kampf eines Jungen gegen Gewalt und Unterdrückung. Herzzerreißend! (Saarländischer Rundfunk)
„Packend, intensiv, aufwühlend und äußerst sehenswert!" (Hessischer Rundfunk)


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Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren.
Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgeanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.


Cinema im Ostertor, Ostertorsteinweg 105
Eintritt 7 €
Schulvorstellungen nach Absprache: kino@cinema-ostertor.de



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