MANIC MONDAY – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte
Hände hoch oder ich schieße (DDR 1966/2009) – Regie: Hans-Joachim Kasprzik
Kooperationsprojekt mit Dr. Tobias Dietrich und dem Bremer Kommunalkino CITY 46.
Vom expressionistischen Stummfilmklassiker bis zum zeitgenössischen Dokumentarfilm: Die elfteilige Reihe „Manic Monday“ lädt auf eine filmische Reise durch über hundert Jahre Psychiatrie- und Kulturgeschichte ein. Jeden Abend wird ein prägender Film pro Jahrzehnt vorgestellt. Von Das Cabinet des Dr. Caligari bis zu aktuellen Produktionen wie Climate in Therapy. Im Mittelpunkt steht: Wie haben Filme unser Bild von psychiatrischer Behandlung und psychischer Erkrankung geprägt? Welche Kämpfe haben Psychiatrienutzer*innen früher geführt und welche heute? Es wird ein Gesprächsraum geöffnet und zu einer offenen Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit eingeladen – niedrigschwellig, kritisch und nah am Menschen.
Die Vorführungen finden von November bis März abwechselnd im CITY 46 und in der KulturAmbulanz statt. Ergänzt werden die Veranstaltungen durch Gespräche mit Expert*innen und Stimmen aus der Community.
Gestiftet durch den Beirat Mitte und der Hollweg Stiftung
Eintritt nach Selbsteinschätzung: 3 € / 7 € / 12 €
Trialog Bremen
Einander zuhören – miteinander sprechen – voneinander lernen
Thema: „Balkon 71 – Zwischenräume von Freiheit und Fremdbestimmung“
Der Balkon ist ein Ort, an dem sich Betroffene, Angehörige und Mitarbeitende indirekt oder direkt begegnen. Der Raum spiegelt die Beziehungen im System: Patient*innen suchen Entlastung, Atempausen, Räume ohne Kontrolle. Angehörige tragen oft Sorgen, Ohnmacht, Erwartungen – manchmal auch Frustration über Abläufe oder Behandlungen. Professionelle tragen Verantwortung, Grenzen, Zeitdruck und moralische Dilemmata.
Wichtiges Kernstatement: Niemand von uns – weder Patient*innen, noch Angehörige, noch Mitarbeitende – hat alles allein in der Hand. Balkon 71 ist ein Ort, an dem sichtbar wird, dass wir alle Teil eines Netzes sind, das sich gegenseitig beeinflusst.
Vorgestellt vom Behandlungszentrum Nord.
Menschen mit seelischen Gesundheitsproblemen, Angehörige, Mitarbeiter psychiatrischer Institutionen und Interessierte treffen sich zum gemeinsamen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre wird Kaffee, Tee und Kuchen serviert.
Eintritt frei
Führung durch die Sonderausstellung „LOVE AT FIRST FIGHT“
Die Ausstellung gibt vielfältige Einblicke in queere Kämpfe, Perspektiven und Lebensrealitäten
Bis zum 15. Februar 2026
Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall
Der Aufstand um die Christopher Street in New York und die Bar Stonewall Inn im Jahr 1969 setzen einen Impuls zur queeren Emanzipation auf der ganzen Welt. Doch für viele hat der Kampf nie aufgehört. Deswegen will die Ausstellung Love at First Fight! neue Wege und Perspektiven öffnen: auf mehr als 50 Jahre queere Geschichte in der BRD, der DDR und schließlich im wiedervereinigten Deutschland.
Gezeigt wird manifestierter Widerstand: Plakate aus anderen Zeiten, Flyer, gedruckte Protestaufrufe, Underground-Fanzines und Streitschriften. Ein besonderer Blick gilt der Entwicklung in Bremen.
Öffnungszeiten: Mi – So | 11-18 h | 5€ / 2,50€, zzgl. Eintritt
Gruppen- und Schulführungen sind möglich. Anmeldungen über: info@kulturambulanz.de, Tel. 408-1757. Bitte beachten Sie auch alle Vermittlungsangebote für Schüler:innen und Lehrer:innen auf unserer Homepage: www.kulturambulanz.de
MANIC MONDAY – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte
Rückkehr aus dem Niemandsland (1985) – Regie: Heiner Gatzemeier
Kooperationsprojekt mit Dr. Tobias Dietrich und dem Bremer Kommunalkino CITY 46.
Vom expressionistischen Stummfilmklassiker bis zum zeitgenössischen Dokumentarfilm: Die elfteilige Reihe „Manic Monday“ lädt auf eine filmische Reise durch über hundert Jahre Psychiatrie- und Kulturgeschichte ein. Jeden Abend wird ein prägender Film pro Jahrzehnt vorgestellt. Von Das Cabinet des Dr. Caligari bis zu aktuellen Produktionen wie Climate in Therapy. Im Mittelpunkt steht: Wie haben Filme unser Bild von psychiatrischer Behandlung und psychischer Erkrankung geprägt? Welche Kämpfe haben Psychiatrienutzer*innen früher geführt und welche heute? Es wird ein Gesprächsraum geöffnet und zu einer offenen Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit eingeladen – niedrigschwellig, kritisch und nah am Menschen.
Die Vorführungen finden von November bis März abwechselnd im CITY 46 und in der KulturAmbulanz statt. Ergänzt werden die Veranstaltungen durch Gespräche mit Expert*innen und Stimmen aus der Community.
Gestiftet durch den Beirat Mitte und der Hollweg Stiftung
Eintritt nach Selbsteinschätzung: 3 € / 7 € / 12 €
Vergessenes Entdecken - Matinee im Park
Bremer Philharmoniker im Haus im Park
In dieser Matinee widmen sich Hannah Weber (Violoncello) und Mariana Popova (Klavier) der Musik von Komponistinnen, deren Werke zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind.
Zu hören sind ausdrucksstarke Stücke von Konstantia Gourzi (*1962), Hélène-Frédérique de Faye-Jozin (1871–1942) und Juliette Folville (1870–1946) – Kompositionen, die zwischen lyrischer Tiefe und klanglicher Modernität faszinieren.
Ein Vormittag zum Entdecken, Erinnern und Wiederhören.
Eintritt frei
,,Emres Innenfarben" von Ronja Stegmann
Ein fantasievoll inszeniertes Kindertheaterstück über Erinnerungen, einen verlorenen Verstand und Nähe.
Was passiert, wenn eine Großmutter beginnt, zu vergessen? Das Stück erzählt von der besonderen Beziehung zwischen Emre und ihrer Enkelin Wanja - und davon, wie sie sich verändert, als Emre dement wird. Emre liebt das Grau - eine schützende Hülle aus Wolle, die sie von der Welt trennt.
Doch eines Tages beginnt Emres graue Hülle sich aufzulösen. Zwischen Vergessen und Erinnern blitzen neue Farben auf - Innenfarben, die Wanja noch nie gesehen hat. Und was unsichtbar war, beginnt zu leuchten: Nähe.
Ein poetisches Stück über das Verlieren - und das, was dabei entstehen kann.
Eintritt: 5 € / 3 € | Ab 5
Wie erinnern wir an „Euthanasie“, Zwangssterilisation und die Krankenmorde im Nationalsozialismus? Eine Diskussion zu Bestandsaufnahme und Perspektiven
Wie erinnern wir an „Euthanasie“, Zwangssterilisation und die Krankenmorde im Nationalsozialismus? Erst im Januar vergangenen Jahres wurden diese Betroffenen durch einen Beschluss des Bundestages offiziell als Opfer anerkannt. Nun stellt sich die Frage, was auf diesem Beschluss in der Erinnerungsarbeit und an Erinnerungsorten wie dem Krankenhaus-Museum folgt.
Nach einer Einführung in die Entstehung des Beschlusses und die aktuelle Situation durch Dr. Kirsten Kappart-Gonther (MdB) folgt ein aktueller Blick auf ein Projekt zur Etablierung eines länderübergreifenden Erinnerungsortes zur psychiatrischen Landschaft Pommerns in Partnerschaft mit dem heute polnischen Klinikum Miedzyrzecz-Obrzyce (ehemals Meseritz-Obrawalde), das Zielort von Deportationen von Patientinnen und Patienten auch aus Bremen war. Durch den beispielhaften Blick auf Bremen und das Projekt wird eine zentrale Frage diskutiert: Wo steht die Erinnerungskultur und wie kann ein Gedenken auch nachhaltig gelingen?
Wissenschaft, Politik und Nachfahren der Opfer sind gleichermaßen gefragt, einen bestmöglichen Umgang zu finden. Wie dieser aussehen kann, darüber diskutieren im Krankenhaus-Museum Bundestagsmitglied Dr. Kirsten Kappert-Gonther, die Medizinhistorikerin Dr. Kathleen Haack von der Universitätsmedizin Rostock, Anja Baum von AMEOS Nord, Birgit Rambalski, die Enkelin eines Opfers der Krankenmorde, und Jannik Sachweh, Leiter des Krankenhaus-Museums.
Eintritt frei
Kinderbuchlesung mit der Schwarzen Kinderbibliothek
Gemeinsam Entdecken wir queere Geschichten, die Vielfalt sichtbar machen und Raum für Fragen, Staunen und Gespräche eröffnen. Dafür haben wir die Schwarze Kinderbibliothek eingeladen. Die Schwarze Kinderbibliothek ist ein einzigartiger Ort, an dem Schwarze Lebensrealitäten, Geschichten und Kultur in Kinder- und Jugendbüchern sichtbar gemacht werden. Gelesen wird aus den Büchern: „Florian: Endlich den Mut finden, du selbst zu sein“ und „Little People, Big Dreams: Ru Paul“.
Eintritt 5€ / 2,50€
MANIC MONDAY – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte
Abhängig und Rückfällig (DDR 1983/1988) - Regie: Eduard Schreiber
Kooperationsprojekt mit Dr. Tobias Dietrich und dem Bremer Kommunalkino CITY 46.
Vom expressionistischen Stummfilmklassiker bis zum zeitgenössischen Dokumentarfilm: Die elfteilige Reihe „Manic Monday“ lädt auf eine filmische Reise durch über hundert Jahre Psychiatrie- und Kulturgeschichte ein. Jeden Abend wird ein prägender Film pro Jahrzehnt vorgestellt. Von Das Cabinet des Dr. Caligari bis zu aktuellen Produktionen wie Climate in Therapy. Im Mittelpunkt steht: Wie haben Filme unser Bild von psychiatrischer Behandlung und psychischer Erkrankung geprägt? Welche Kämpfe haben Psychiatrienutzer*innen früher geführt und welche heute? Es wird ein Gesprächsraum geöffnet und zu einer offenen Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit eingeladen – niedrigschwellig, kritisch und nah am Menschen.
Die Vorführungen finden von November bis März abwechselnd im CITY 46 und in der KulturAmbulanz statt. Ergänzt werden die Veranstaltungen durch Gespräche mit Expert*innen und Stimmen aus der Community.
Gestiftet durch den Beirat Mitte und der Hollweg Stiftung
Eintritt nach Selbsteinschätzung: 3 € / 7 € / 12 €

