Trialog Bremen
Einander zuhören – miteinander sprechen – voneinander lernen
Thema: „Sucht – Reden, Verstehen, Unterstützen“
Die Abhängigkeit von legalen Suchtmitteln wie Alkohol und Medikamenten ist häufig. Häufig sind es auch Stigmatisierungen, die zu Schuld- und Schamgefühlen führen können. Sie können eine notwendige Behandlung verzögern oder sogar verhindern. Was können Betroffene, Angehörige und das Hilfesystem tun? In diesem Trialog wollen wir uns austauschen über Erfahrungen, Möglichkeiten und weitere Angebote, die vor, während und nach einer Behandlung unterstützen können.
Vorgestellt vom Behandlungszentrum Süd.
Menschen mit seelischen Gesundheitsproblemen, Angehörige, Mitarbeiter psychiatrischer Institutionen und Interessierte treffen sich zum gemeinsamen Austausch. In gemütlicher Atmosphäre wird Kaffee, Tee und Gebäck serviert.
Eintritt frei
Comic Workshop mit Jeff Hemmer
Seelenräume - Perspektiven von Aufbruch und Einkehr
Dieser Nachmittag und seine Geschichten gehören nicht den Krisen und Monstern, sondern uns. Wir erzählen von Momenten der Verbundenheit, von Widerstand, vom Festhalten und Loslassen, vom Licht eines Zufalls, von beherzten Entscheidungen, Hoffnung, Mut und Kraft. Der Workshop wird angeleitet von Jeff Hemmer, Comiczeichner und Illustrator aus Bremen.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Programms „Alltag inklusive“ der Bremer Museen für Alltagsgeschichte.
Eintritt frei
Alle Veranstaltungen des Aktionsmonats finden Sie auf dem Portal Bremen Barrierefrei.
Mehr als Essen - Lesung und Theaterstück
Lesung aus „Essen und essen lassen – endlich einen entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden“ von Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp und das präventive Theaterstück „Brechreiz“ verbinden zwei eindringliche Zugänge zum Thema Essen und Essstörungen zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Während die Lesung zentrale Fragen rund um Ernährung, gesellschaftliche Prägungen und den Umgang mit dem eigenen Körper reflektiert und zu einem liebevolleren, druckfreien Verhältnis zum Essen ermutigt, macht das Theaterstück die emotionale Realität einer Essstörung unmittelbar erfahrbar. In einer intensiven Inszenierung aus Spoken Word, Musik und Schauspiel begleitet das Publikum die Protagonistin durch Zweifel, Kontrollverlust und Hoffnung.
Gemeinsam eröffnen Lesung und Aufführung einen vielschichtigen Zugang: analytisch und persönlich, aufklärend und berührend. Ein bewegendes Gesamterlebnis mit anschließendem Austausch, das zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet.
Theaterstück Dauer ca. 40 Minuten / anschließend Gespräch & Austausch mit dem Publikum
Text & Regie: Marie-Theres Schwinn / Spiel: Marie-Theres Schwinn, Marie-Luise Gunst
Lesung: Marlene Borchardt
Mit freundlicher Unterstützung der Pronova BKK, die das Theaterstück zur Prävention fördert.
Eintritt frei
Café Konzert mit Céline Lebescond
Die Bremer Musikerin Céline Lebescond lädt zu einem besonderen Konzerterlebnis ein. In ihrem Schlafzimmerstudio verleiht sie ihren Songs gerne große Klangräume mit viel Hall und eindrucksvollen Chören. Doch ihre Ideen entstehen meist in einem ganz reduzierten Setting – allein, mit einer Gitarre in der Hand.
Gemeinsam mit ihrer Band Orcah, die sich durch gefühlsgeladene Harmonien auszeichnet, stand Céline bereits auf mehreren Bremer Bühnen. In ihrem Solo-Programm nimmt sie das Publikum mit zarten Melodien mit auf eine Reise durch ihre szenisch erzählten Geschichten.
Eintritt frei
Matinee- Perlen im Park
Das Streichquartett quattro corde der Bremer Philharmoniker fügt kleine und doch großartige Kostbarkeiten der Streichquartettliteratur wie Perlen aneinander. Lassen Sie sich verzaubern auf einer Reise durch die verschiedenen Stile und Epochen der Musik.
Auf dem Programm stehen das Streichquartett d-moll KV421 von Wolfgang A. Mozart, „Frozen Dreams“ von L. Auerbach, der langsame Satz für Streichquartett von A. Webern, der Quartettsatz c-moll von F. Schubert sowie Lettische Volkslieder.
Marina Miloradovic Violine
Katja Scheffler Violine
Łucja Jaskuła Viola
Karola von Borries Violoncello
Eintritt frei
„Wahnsinnig?“
Führung durch das Krankenhaus-Museum in einfacher Sprache
Hedwig Thelen führt in einfacher Sprache durch die Dauerausstellung des Krankenhaus-Museums am Klinikum Bremen-Ost. Sie zeigt zentrale Themenbereichen der Dauerausstellung. Im Mittelpunkt steht dabei die Lebensgeschichte von Paula Kleine. Anhand dieser Geschichte wird die Entwicklung der Psychiatrie in Bremen beschrieben.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Programms „Alltag inklusive“ der Bremer Museen für Alltagsgeschichte.
Eintritt frei
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„Alltag inklusive“? Barrierefreiheit und Bremens Museumslandschaft
Podiumsdiskussion im Festsaal im Haus der Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 Bremen
Um gemeinsam Perspektiven für eine barrierefreiere Zukunft in Museen zu erarbeiten und auch in den Austausch mit den unterschiedlichen Communities zu kommen, laden die Bremer Museen für Alltagsgeschichte gemeinsam mit der Bürgerschaftskanzlei und dem Landesbehindertenbeauftragen zu einer offenen Podiumsdiskussion ein.
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Im Rahmen des Aktionsmonats vom 9. April bis zum 30. April 2026 möchten die Bremer Museen für Alltagsgeschichte (Adern der Stadt, Altes Pumpwerk, Dom-Museum, Hafenmuseum, Krankenhaus-Museum, Rundfunkmuseum, Schulmuseum Bremen, Tischlerei-Museum und WUSEUM) gemeinsam für das Thema sensibilisieren, ein offenes Angebot schaffen aber auch sich selbst und die museale Arbeit kritisch hinterfragen.
Um gemeinsam Perspektiven für eine barrierefreiere Zukunft in Museen zu erarbeiten und auch in den Austausch mit den unterschiedlichen Communities zu kommen, laden die Bremer Museen für Alltagsgeschichte gemeinsam mit der Bürgerschaftskanzlei und dem Landesbehindertenbeauftragen zu einer offenen Podiumsdiskussion ein.
Dabei möchten sie den aktuellen Stand der Barrieren erfassen und gemeinsam mit den Podiumsgästen und dem Publikum Lösungsperspektiven für die Zukunft diskutieren.
Grußwort: Antje Grotheer, Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft
Podiumsdiskussion mit:
- Maren Grübnau, Werder-Fan / Referentin im Netzwerkbüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW
- Jannik Sachweh, Krankenhaus-Museum Bremen
- Peter Schwartz, Künstler und Designer für Tastmodelle für Blinde und sehbehinderte Menschen
- Dr. Joachim Steinbrück, Vertretung aus dem Landesteilhabebeirat
- Vertretung vom Senator für Kultur (angefragt)
Abschluss-Statement Arne Frankenstein, Landesbehindertenbeauftragter der Freien Hansestadt Bremen
Moderation: Birgit Tellmann, Bundeskunsthalle, Sprecherin der Fachgruppe "Inklusion und Diversität" vom Bundesverband Museumspädagogik
Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung über das Anmeldeformular , per E-Mail an office@lbb.bremen.de oder per Telefon 361-18181 bis zum 17. April gebeten.
Infos zur Barrierefreiheit
Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zugänglich zu erreichen.
Zur Planung von weiteren Unterstützungsmöglichkeiten möchten wir Sie bitten, Ihren konkreten Bedarf an Deutscher Gebärdensprache oder anderen Notwendigkeiten frühzeitig anzumelden. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, können aber dennoch nicht garantieren, dass wir jegliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.
Es können keine Taschen in den Festsaal mitgenommen werden.
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Buchpremiere und Lesung mit Martin Bührig und Inge Buck
Die Gedichtbände „Symbolon“ von Martin Bührig und „Das Geheimnis der Taube“ von Inge Buck stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.
Im Zentrum von „Symbolon“ steht ein antikes Zeichen: ein zerbrochenes Erkennungsstück, dessen Hälften erst im Zusammenfügen ihre Bedeutung entfalten. Die Gedichte kreisen um Beziehung und Identität – zwischen Ich und Du, Nähe und Distanz, Erinnerung und Erwartung.
In „Das Geheimnis der Taube“ verbindet Inge Buck kurze, präzise Texte mit Zeichnungen von Gunther Gerlach. Ihre Gedichte reflektieren Migration, Erinnerung und das Leben zwischen kulturellen Räumen. Die Taube wird dabei zum wiederkehrenden Symbol für Frieden, Verletzlichkeit und Bewegung.
Moderation: Madjid Mohit (Sujet Verlag)
Eintritt frei





