Alle Veranstaltungen in der Monatsübersicht
So. 13.10. - So. 16.2. | Galerie im Park

MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)


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Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.
Ausstellungsflyer
Eröffnungsrede Dr. Rainer Beßling
Presse Weser Kurier 11.10,2019
Presse taz 18.10.2019
Kreiszeitung 12.10.2019



So. 2.2. 15.00 Uhr | Krankenhaus-Museum

Was geschah in der Nazizeit wirklich?

Dialogische Führung durch das denkmalgeschützte Areal der ehemaligen Bremer Nervenklinik, Besuch des Mahnmals IRRSTERN und der ständigen Psychiatrieausstellung mit Frank Warneke.


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5 € / 2,50 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt vor dem Krankenhaus-Museum


So. 2.2. 16.00 Uhr | Haus im Park

Podium Alte Musik - CONCIERTO IBÉRICO "Ricercare"

CONCIERTO IBÉRICO "Ricercare" von der spanischen fantasierenden Rhetorik mit Olga Rodon Mas (Blockflöten), Juan González Martínez (Barockposaune) und Lea Suter (Cembalo und Orgel).


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Das Concierto Ibérico ist ein Ensemble von jungen Blasmusikern, das frischen Wind in die historische Aufführungspraxis der Renaissance- und Barockmusik bringen möchte. Es ist aus der ursprünglichen Idee von Olga Rodon und Juan González  entstanden, die spanische Musik der Renaissance in Zentraleuropa zu verbreiten, in gedenken an die musikalischen Verbindungen und des Kulturaustauschs, der schon zwischen Spanien und Europa während der Regierungszeit Karls V. bestanden.
Concierto Ibérico führt nicht nur iberische Musik mit einer Stadtpfeifer-Besetzung (Zinken, Blockflöten, Posaunen und Dulziane) auf, sondern auch italienisches, französisches und deutsches Repertoire, um sich einem breiteren Publikum anzunähern.
Der Name des Ensembles entstand aus einem Wortspiel zwischen "concierto" (span. Konzert oder Übereinkunft/Einigung) der Ensemblegründer, spanische Musik zu erforschen und bekannt zu machen, sowie dem Wort "iberico", das sich auf die iberische Herkunft der Begründer bezieht. "Ricercare" ist ein Programm, das sich auf spanische und italienische Musik aus der Renaissance und dem Frühbarock bezieht. Ricercare (Deutsch: suchen, fantasieren, frei vorspielen) bedeutet in Bezug auf die Musik, das spielerische
Suchen und Ausprobieren eines Instrumentes. Es kann aber auch die Suche nach der Musik sein; das Ausschmücken und  improvisatorische Ornamentieren eines Tanzes wie die Pavana, Folia, Passamezzo oder Ciacona oder auch das Improvisieren einer Oberstimme über einen Cantus firmus oder eine mehrstimmige Motette oder ein Madrigal.
Kurz – ein einfallsreiches Suchen und Schaffen neuer Musik.
Die drei jungen Musiker von Concierto Iberico nehmen mit ihrer Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis, Bezug auf eine übliche Praxis der Instrumentalmusik in der Renaissancezeit, die mit der Musik von Diego Ortiz und Antonio de Cabezón ihren Höhepunkt erreichte. Diese neue Ausdrucksweise für Instrumente konzentriert sich auf die Variation anstatt die Imitation der menschlichen Stimme und hatte einen grossen Einfluss auf die spätere Musik des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts.
Mit dem Programm möchten sie mehrere Kunstwerke dieser Zeit präsentieren; in einer besonderen Besetzung musiziert:  Barockposaune, Blockflöte und Cembalo.
Mehr Infos hier


Eintritt frei


So. 9.2. 15.00 Uhr | Krankenhaus-Museum

Hans, Erika und Margret - warum meine Geschwister sterben mussten

Zeitzeugengespräch mit dem Angehörigen Friedrich Buhlrich und dem Historiker Jannik Sachweh.

5 € / 2,50 € (zzgl. Eintritt)
 


So. 9.2. 16.00 Uhr | Haus im Park

Frau Meier, die Amsel

Ein komisches poetisches Theaterstück mit Pina Luftikus (Petra Jaeschke) und einem Sack Kartoffeln, frei nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch für Kinder von 3 bis 9 Jahren.


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Frau Meier macht sich Sorgen: um einen Knopf, der abzufallen droht, um ein Flugzeug, das in ihrem Gemüsebeet landen könnte, um ihre Bohnen, falls die Sonne nie mehr scheint ... bis sie eines Morgens in ihrem Garten einen kleinen Vogel findet. Nun sorgt sie für ihr Vogelkind und zieht es auf. Und während der Vogel größer wird,
wächst Frau Meier über sich selbst hinaus: Sie lernt das Fliegen!
Bühne, Kostüm und Spiel: Petra Jaeschke
Regie: Ewa Scheliga


4 € / 2,50 €
Karten: info@kulturambulanz.de oder direkt an der Tageskasse im Haus im Park ab 15:30 h


So. 16.2. 15.00 Uhr | Galerie im Park

MADNESS - letzter Tag!

Finissage und Kuratorenführung mit Uwe Goldenstein.

5 €/2,50 € zzgl. Eintritt
 


So. 16.2. 16.00 Uhr | Haus im Park

Podium Gitarre - Konzertreihe

Studierende der HfK Bremen präsentieren klassische und zeitgenössische Gitarrenmusik. Leitung: Prof. Jens Wagner

Eintritt frei
 


So. 23.2. - So. 7.6. | Galerie im Park

Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern
ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.


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Seit 1957 wurden Bremer Psychiatriepatient*innen mit chronischen Erkrankungen in der Nähe von Oldenburg im Kloster Blankenburg untergebracht. Bis zu 396 psychisch Erkrankte oder geistig und mehrfach behinderte Menschen lebten bei teilweise menschen-unwürdigen Verhältnissen in der Außenstelle der Bremer Nervenklinik.
1980 beschloss der Bremer Senat, das Kloster Blankenburg als Langzeitpsychiatrie bis 1990 vollständig aufzulösen. Im Dezember 1988 verließen die letzten Patient*innen das Kloster Blankenburg. Die erste geschlossene psychiatrische Anstalt war damit in Deutschland aufgelöst.
Der Fotograf Rafael Heygster hat sich aufgemacht und ehemalige Blankenburger Bewohner*innen in ihrem heutigen Zuhause besucht. Entstanden sind drei Jahrzehnte nach der Auflösung der Langzeitpsychiatrie beeindruckende Fotoportraits und Reportagen aus dem Alltag der Männer und Frauen. Der Journalist Manuel Stark hat die Fotos einfühlsam textlich eingeordnet.



So. 23.2. 15.00 Uhr | Galerie im Park

Gesichter und Geschichten

Ausstellungseröffnung mit Gästen.

Eintritt frei
 


So. 23.2. 16.00 Uhr | Haus im Park

Piano Podium - Cinco Fuegos

Das fünfköpfige Ensemble mit Sara Sučić (Akkordeon), Wojciech Nowik (Violine), Dustin Bleichert (E-Gitarre), David Ageirov (E-Bass) und Simon Donat (Klavier) spielt in einem moderierten Konzert ausschließlich Werke von Astor Piazzolla aus verschiedenen Epochen, der wie kein anderer den konzertanten Tango Argentiniens prägte.

Eintritt frei
 



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