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Gustav Mesmer, Schwingen-Flugfahrrad, undatiert (ca. 1980)
So. 15.4. - So. 14.10. | Galerie im Park

Outsider, Insider, Grenzgänger - Bilder, Skulpturen und Objekte aus der Sammlung Kraft

Die Präsentation verfolgt einen integrativen Ansatz, indem bekannte professionelle »Insider-Künstler« wie Werner Berges, Panamarenko, Gerhard Richter oder Robert Rauschenberg auf »Outsider-Künstler« und gesellschaftliche Grenzgänger wie Gustav Mesmer, Karl Junker und Josef Wittlich treffen.


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  • Siegfried Neuenhausen, Programmiert (Ausschnitt), 1974 Blaumeier Atelier

  • Josef Wittlich, Queen Elisabeth (Ausschnitt), 1968/69

  • Birgit Kahlen, Dornröschen (Ausschnitt), 1993

„Ich will fliegen von Ort zu Ort, wie ein Vogel, mit meinem Fahrrad, wohin ich will. (…) Vielleicht klappt es mal, wenn nicht, habe ich probiert, was möglich ist.“ Gustav Mesmer
Werden „Kunst und Krankheit“ als Widerspruch oder als durchaus vereinbar gesehen? Die Ausstellung ist ein Plädoyer für die Integration der Kunst der Outsider in die ständigen Sammlungen unserer Museen.
Ausstellungsflyer



Josef Wittlich, Queen Elisabeth (Ausschnitt), 1968/69
So. 27.5. 15.00 Uhr | Galerie im Park

Outsider, Insider, Grenzgänger

Dialogische Führung mit Doris Weinberger und Meik Viohl. Die Tandems werden von Kunst - und Psychiatrie Erfahrenen Kolleg*innen, sowie aus professionellen Vermittler*innen gebildet. Anmeldung empfohlen! .
Weitere Termine: Sonntag 24.6. / 15.7. / 2.9. / 30.9. / 14.10. (Finissage). Am Samstag 2.6. (Lange Nacht der Bremer Museen) stündlich ab 18.30 h bis 23.30 h


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5 € / 2,50 € (zzgl Eintritt 4 € / 2 €)


So. 27.5. 16.00 Uhr | Haus im Park

Bettmän kann nicht schlafen

Eine wunderbare Geschichte zum Einschlafen-Können nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Hartmut El Kurdi, gespielt vom Figurentheater Tandera.


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Tagsüber ist Sascha ein ganz normaler Junge, mal Piratenkapitän, mal Fußballweltmeister, mal Rennhamsterzüchter oder Keks-Tester. Aber abends kann er oft nicht einschlafen. Dann ist er ... BETTMÄN, der schläfrigste Superheld aller Zeiten! Und BETTMÄN weiß genau: das Einzige, was gegen Nicht-Einschlafen- Können hilft, ist, noch schnell eine Heldentat zu begehen.


4 € / 2,50 €
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Mahnmal "IRRSTERN" im Park des Klinikums Bremen-Ost
Mi. 30.5. 16.00 Uhr | Krankenhaus-Museum

Gedenktag für die Opfer der NS-Gesundheitspolitik und Psychiatrie in Bremen

IRRSTERN – Erinnerung an die Opfer der Psychiatrie und Gesundheitspolitik im Nationalsozialismus. Gegen dreitausend Männer und Frauen aus Bremen und Bremerhaven wurde im Zusammenhang mit dem „Gesetz zur Verhütung  erbkranken Nachwuchses“ eine Anzeige erstattet, mindestens 2300 von ihnen wurden zwangssterilisiert. Ein Viertel waren Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren.


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Zwischen 1938 und 1944 wurden fast eintausend Patientinnen und Patienten der Nervenklinik in Bremen, der Vorgängerin des Klinikums Bremen-Ost, im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“ in andere Anstalten verlegt. Über siebenhundert Menschen wurden Opfer der menschenverachtenden Psychiatrie und Gesundheitspolitik im Nationalsozialismus. Die meisten von ihnen starben in Tötungsanstalten wie Hadamar und Meseritz, einige auch in der Bremer Nervenklinik eines gewaltsamen Todes. An die Opfer der Medizinverbrechen soll diese Gedenkstunde am Mahnmal IRRSTERN erinnern.
Es sprechen: Prof. Dr. Eva Quante-Brandt (Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz), PD Dr. med. Olaf Kuhnigk (Chefarzt Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum Bremen-Ost), Friedrich Buhlrich (Angehöriger am Gedenkkreis des Krankenhaus-Museums), Elena Feldmann und Ibrahim Budak (Krankenpflegeschüler*in am Klinikum Bremen-Ost)
Moderation: Achim Tischer (KulturAmbulanz)

Treffpunkt: IRRSTERN im Klinikpark


Kein Eintritt