Blalla W. Hallmann, Gipskopf mit Mütze,1971/1975
(Abguss des Kopfes des Künstlers)
Fr. 17.8. 15.00 Uhr | Galerie im Park

Freitagslesung - 30 Jahre „Grenzgänger zwischen Kunst und
Psychiatrie“

Das Buch des Autors und Psychotherapeuten Hartmut Kraft gilt als Grundlagenwerk und ist heute in der 3. bearbeiteten und erweiterten Auflage im Handel erhältlich. Der Autor erzählt über die Entstehungsgeschichte des Buches und stellt bekannte und weniger bekannte Grenzgänger vor.


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Christian Aumer, Ralf Knapp (c) C. Hoppens
So. 2.9. 16.00 Uhr | Haus im Park

Mörderischer Kaffeeklatsch »Wer stiehlt schon Unterschenkel?«

Ralf Knapp und Christian Aumer lesen Kurzgeschichten von Gerd Prokop und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in die USA des 21. Jahrhunderts. Dort – in einer Endzeit-Gesellschaft – löst der kleinwüchsige Detektiv Timothy »Tiny« Truckle kuriose Kriminalfälle.
Mit Anmeldung, inklusive Kaffee und Kuchen.


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14 € (Um Anmeldung wird gebeten)
Karten: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Dr. Heidrun Gitter, Prof. Dr. Dr. Karl-Heinz Wehkamp
Do. 20.9. 19.30 Uhr | Haus im Park

Medizin und Gesundheitswesen. Eine Vertrauensfrage?

Themenabend mit Prof. Dr. Dr. Karl-Heinz Wehkamp (Einführung), Co-Autor der Studie „Ökonomisierung patientenbezogener Entscheidungen im Krankenhaus“, 2017 und Gästen.


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Gäste: Dr. Heidrun Gitter (Kinderchirurgin und Präsidentin der Ärztekammer Bremen) (angefragt); Dr. Stefan Trapp (Kinderarzt und Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen) und das Impro Theater Bremen

Wo steht die heutige Medizin zwischen Patientenwohl und Ökonomisierung? Wie steht es um das Vertrauen zwischen Arzt und Patient? Können wir auf das Gesundheitssystem vertrauen?
Unser Gesundheitswesen ist eine zentrale Säule unseres Sozialsystems. Die seit den 1980er Jahren zu beobachtende Entwicklung der medizinischen Versorgung als Daseinsvorsorge hin zu einer gewinnorientierten Ökonomisierung des gesamten Gesundheitswesens hat immense Folgen. Stichworte wie Fallpauschalen, Eigenverantwortung des Patienten, Versorgungsungleichheit zwischen arm und reich, betriebswirtschaftliche Rentabilität, Zwei-Klassen-Medizin und Krankenhaussterben markieren einige Eckpunkte der aktuellen Diskussion über die Privatisierung von Gesundheit. Der Patient wird zum Kunden, ob im Krankenhaus oder in der ärztlichen Praxis.


Eintritt frei


(c)Hafenmuseum Speicher XI
Fr. 21.9. 17.00 Uhr | Hafenmuseum, Speicher XI

KulturAmbulanz unterwegs »Dann sprang er über Bord«

Der Psychiater und Historiker Dr. Karl-Heinz Reger (Schleswig) spricht über Alltagspsychologie und psychische Erkrankung an Bord im 19. Jahrhundert. In Kooperation mit dem Hafenmuseum Speicher XI. Im Rahmen der Maritimen Woche


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Das Schiff war für die Menschen an Bord die »Welt«. Wie wurde der Bordalltag psychisch erlebt und welche psychiatrischen Störungsbilder kamen vor? Bisher gänzlich unerforschte Aspekte der sozialhistorischen Schifffahrtsgeschichte stellt Reger am Beispiel der schiffsärztlichen Berichte der britischen Royal Navy aus den Jahren 1830 bis 1880 vor.


Eintrit frei (Anmeldung empfohlen)
Anmeldung und Infos Hafenmuseum (0421) 3038279