Mi. 7.10. 17.00 Uhr | Haus im Park

Fortbildung mit Martin Lison

Carl Julius Mildes Porträts und der psychiatrische Blick
gestern – heute – morgen

Martin Lison, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Bremen-Ost spricht über die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Erkrankungen

Verbindliche Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl notwendig.

Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Bremen beantragt

Jetzt anmelden

Eintritt frei
 


Do. 8.10. 15.00 Uhr | Haus im Park

Wie bleibt man psychisch stark in der Corona-Krise?

Zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit

Die Corona-Krise belastet die Menschen weltweit auch psychologisch. Wie ist ein guter Umgang mit psychischen Belastungen während der Corona-Pandemie möglich?
Vortrag mit Donya Gilan (angefragt) vom Leibniz Institut für Resilienzforschung Mainz.

Verbindliche Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl notwendig.

Jetzt anmelden


mehr

Mit praktischen Übungen angeleitet von Michael Masch von „Beweggrund".
Eine Kooperation KulturAmbulanz mit der DGSP Bremen, dem Zentrum für psychosoziale Medizin und dem Friedentunnel.

Eintritt frei



Fr. 9.10. 15.00 Uhr | Galerie im Park

Gespräch: "Der kleine Scholz"

Der kleine Scholz
Der Bremer Psychiater Dr. Ludwig Scholz (1868-1918) war wegweisend in der psychiatrischen Pflegeausbildung. Berühmt und als unangefochtene Autorität anerkannt wurde Scholz durch seinen 1900 erschienenen „Leitfaden für Irrenpfleger", der - in allgemeinverständlicher Form verfasst - dem Pfleger als Handhabe in der Alltagspraxis dienen sollte.

Ein Gespräch mit der Autorin Marion Reich
Moderation: Frank Warneke

Verbindliche Voranmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl notwendig.

Jetzt anmelden


mehr

Auch nach dem Tode des Verfassers galt „der kleine Scholz" über Jahrzehnte als das Standardwerk bei der Ausbildung von psychiatrischem Pflegepersonal. Immer wieder neu bearbeitet und umbenannt in „Leitfaden für Geisteskranke", erschien der beliebte „kleine Scholz" zuletzt 1950, mittlerweile in 26. Auflage.

Dr. Ludwig Scholz wurde 1868 als jüngster Sohn des Dr. Friedrich Scholz (1831-1907) geboren, des langjährigen Direktors der Bremischen Krankenanstalten und Autors zahlreicher Werke zu psychiatrischen und pädagogischen Themen.
Nach Medizinstudium und Tätigkeit als Assistenzarzt (u.a. auch bei seinem Vater) und Schiffsarzt übernahm Scholz in den Jahren 1897 bis 1911 die Leitung dreier psychiatrischer Anstalten. Anschließend kehrte er nach Bremen zurück, um sich als Nervenarzt nieder zu lassen. 1914 trat er als Sanitätsoffizier in den Krieg ein, dem er im November 1918 zum Opfer fiel. Als würdiger Nachfolger führte Ludwig Scholz das Werk seines Vaters fort. Schwerpunkte seiner wissenschaftlich-literarischen Tätigkeit bildeten wie bei diesem die Bereiche: psychische Störungen im Kindesalter und psychiatrische Krankenpflege.

Über die Autorin
Marion Reich erhielt 2016 für Ihre Forschungen den Heimatpreis der Wittheit zu Bremen; sie ist Vorstanfdsmitglied des Frauenmuseums Bremen. 2015 veröffentlichte sie die Biographie „Ich tat nur meine Christenpflicht" über die Bremer Pädagogin Elisabeth Forck (1900-1988).


Eintritt frei


Mi. 18.11. 17.00 Uhr | Galerie im Park

Psychiatrie im Wandel

Zeitzeugengespräch

Gespräch mit Zeitzeugen der Psychiatriereform der 1980er Jahren, moderiert von Frank Warneke

Jetzt anmelden

5€ / 2,50€ zzgl. Eintritt
 



powered by webEdition CMS