
Content Notes: Suizid, Queerfeindlichkeit/Gewalt, Hatespeech, Mobbing, selbstverletzendes Verhalten
In Kooperation mit dem queerfilm festival Bremen und anschließendem Filmgespräch
Blake Brockington, der erste trans* Schulballkönig in den USA, und der sanftmütige Dichter und Musiker Kyler Prescott waren jeweils ein Anker für ihre Community. Ihr Suizid als junge trans* Männer ist keine Seltenheit. Statistiken zufolge versucht mehr als die Hälfte aller trans* Jungen, sich das Leben zu nehmen. Lexie Bean und Logan Rozos haben ihren Suizid überlebt und fragen sich, warum sie besonders gefährdet sind, ein kurzes Leben zu führen und still zu sterben. Sie verflechten in ihrem einfühlsamen und vor Kreativität und Lebensmut sprühenden Dokumentarfilm ihre persönlichen Erfahrungen mit den Geschichten von Blake und Kyler. Sie beleuchten deren Freuden und Herausforderungen, ihren tragischen Tod und die daraus resultierende Medienaufmerksamkeit. Zugleich gibt der Film der trans*-maskulinen Community eine Stimme, er hebt Ressourcen hervor, die trans* Jungen und die LGBTQIA-Community bestärken, und vermittelt bewährte Praxis zur Suizidprävention.
USA 2026 | Dokumentarfilm | R: Lexie Bean, Logan Rozos | 86 Minuten | engl. Original mit dt. Untertiteln