Die KulturAmbulanz verbindet drei besondere Orte im historischen, denkmalgeschützten Klinikpark des Klinikums Bremen-Ost: das Haus im Park, das Krankenhaus-Museum und das Café Sophie. Als öffentliches Angebot der Gesundheit Nord verbindet sie museale Arbeit, Bildung, Kultur, Veranstaltungen und Begegnung unter einer gemeinsamen Dachmarke.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Psychiatriegeschichte, mentaler Gesundheit und Entstigmatisierung. Die KulturAmbulanz ist Gedenkort für die Opfer der Medizinverbrechen im Nationalsozialismus und widmet sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Geschichte. Eine Dauerausstellung zur Bremer Psychiatriegeschichte sowie wechselnde Sonderausstellungen greifen historische und aktuelle Themen auf.
Mit präventiven und pädagogischen Angeboten, etwa für Bildungseinrichtungen, schafft die KulturAmbulanz Räume für die Auseinandersetzung mit Themen Rund um Gesundheit, Bildung und Kultur. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtteil und Akteur:innen der Soziokultur.
Das Haus im Park ist der zentrale Veranstaltungsort der KulturAmbulanz. Mit Lesungen, unterschiedlichen Theaterformaten, Konzerten, Diskussionsrunden, Kunstprojekten sowie Projekten der kulturellen Bildung bietet es ein vielseitiges Kulturprogramm für unterschiedliche Zielgruppen.
Das Café Sophie ergänzt das Angebot als Ort zum Verweilen und Austauschen. Mit seinem Angebot und seiner besonderen Atmosphäre trägt es zu einer hohen Aufenthaltsqualität bei. Zugleich ist das Café Teil eines therapeutischen Konzepts, das von Mitarbeitenden der Psychiatrie gemeinsam mit Patient:innen getragen wird und auf diese Weise Begegnung ermöglicht und zur Entstigmatisierung beiträgt.
Die Kulturambulanz macht aus diesen unterschiedlichen Angeboten ein gemeinsames Erlebnis: einen Ort für Erinnerung, Wissen, Kultur, Gesundheit und Begegnung.