Die Ausstellung ist in Ausschnitten bis zum 10. Januar 2027 an allen drei Standorten der KulturAmbulanz – Haus im Park, Café Sophie und Krankenhaus-Museum – zu sehen.
Öffnungszeiten:
Mi – So 11:00 – 18:00 Uhr
Eintritt frei
Künstler:innenhaus Lydda
Das Künstler:innenhaus Lydda in Bethel versteht sich seit 1969 als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als bildende:r Künstler:in im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit. Der offene Charakter der künstlerischen Entwicklung wird von den Künstler:innen selbst geprägt.
Mit seinen Ateliers und den assistierenden Kolleg:innen bietet das Künstlerhaus ein Forum des Austausches. In der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, philosophischen und religiösen Fragestellungen sowie im Zusammenspiel mit unterschiedlichen kulturellen Einrichtungen entstehen neue Impulse und Themenfelder für die künstlerische Arbeit.
Kontakt:
Tel.: 0421 408 1757
info@kulturambulanz.de
11. Oktober 2026 - 10. Januar 2027
Die künstlerischen Bezüge und Netzwerke, in denen sich das Künstler:innenhaus Lydda bewegt, sichtbar zu machen- das ist das erklärte Ziel der Ausstellungsreihe „Meltingpot“.
Wie in einem Schmelztiegel kommen auch im siebten Teil der Ausstellungsreihe Bilder, Objekte, Fotografien und Texte aus den unterschiedlichen Netzwerken zusammen. 33 Künstler:innen schaffen mit 47 Arbeiten eine Polyphonie. So ergibt sich ein Mehrklang unterschiedlicher Sichtweisen.
Für alle in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen steht die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks an erster Stelle. Die Kunst bildet den unangefochtenen Lebensmittelpunkt.
Bethels Künstler:innenhaus präsentiert sich in einer „Ästhetik der Vielfalt“. Gastkünstler:innen treten in einen Dialog mit den Bildwelten der Lydda-Künstler:innen. Erste Schritte und Entdeckungen stehen dabei gleichrangig neben ausgearbeiteten Konzeptentwürfen und experimentellen Arbeiten.
Das mediale Spektrum ist dabei breit gefächert: Es reicht von Skulpturen aus Holz, Stein und Stahl über Drucke, Stoffpuppen, Collagen, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Öl- und Acrylmalerei. Die Arbeiten zeigen unterschiedliche künstlerische Handschriften und persönliche Bildwelten ebenso wie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, kulturellen und aktuellen Fragestellungen. Was sie verbindet, ist ihr Entstehungszusammenhang: eine Ateliergemeinschaft, in der unterschiedliche Biografien, Erfahrungen, Arbeitsweisen und Perspektiven aufeinandertreffen.
Mit „Melting Pot 7“ setzt sich diese Begegnung nun in Bremen fort. Die Arbeiten verbinden Café Sophie, Haus im Park und Krankenhaus-Museum und damit die drei Häuser der KulturAmbulanz – Orte, an denen Kunst, Gesundheit, Geschichte und gesellschaftliche Fragen aufeinandertreffen.
Wir laden Sie ein, durch die drei Häuser zu gehen und die unterschiedlichen künstlerischen Handschriften und Perspektiven von „Melting Pot 7“ zu entdecken.
Begegnen Sie einer Gemeinschaft, in der Verschiedenheit nicht erklärt werden muss, sondern selbstverständlicher Teil künstlerischen Schaffens ist.