KulturAmbulanz

EINSAMKEIT Neue Perspektiven

Jahresthema 2019

Kann Einsamkeit auch etwas Schönes sein? Ein Aufbruch zu
neuen Ufern? Etwas, das Unabhängigkeit und Persönlichkeit
fördert? Oder ist Einsamkeit doch das nicht selbst gewählte
Alleinsein, über das keiner so gerne sprechen möchte?
Wir sprechen mit Experten aus Wissenschaft und Kunst und mit Menschen, die einen Umgang mit der Einsamkeit gefunden haben.


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Es gibt auch in unserer individualisierten Gesellschaft viele Begegnungsmöglichkeiten – die aber nicht vor Einsamkeit schützen müssen. Man kann auch mittendrin sein und dennoch allein. Und wenn Körper und Seele zunehmend isoliert sind, kann das ernsthaft krank machen.
Wir wollen in unserer Jahresreihe 2019 über die Einsamkeit nachdenken und in unterschiedlichen Zusammenhängen beleuchten: Einsamkeit in Arbeitswelt oder Krankenhaus, Einsamkeit und Digitalisierung sowie Einsamkeit und Stress. Wo entsteht Einsamkeit und wie? Vereinsamt unsere Gesellschaft? Was hilft wirklich, wenn man von unfreiwilliger Einsamkeit bedroht ist?


 

Veranstaltungen

(c) D. Buchholz
Haus im Park
So. 31.3. 16.00 Uhr
KonzertAbend

Piano Podium extra – KLANK-Reise und Schuberts Winterreise

Interpretation von Angelika Scholl (Klavier) und Stephan Uhlig (Gesang). Zu Beginn des Konzertes spielt das Ensemble KLANK in einem abgedunkelten Raum eine 20-minütige KLANK-Performance.


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»Muss selbst den Weg mehr weisen«, erkennt der Erzähler im ersten Lied dieses wohl bedeutendsten Liederzyklus der Einsamkeit, die er –
nicht ganz freiwillig – als notwendige Voraussetzung für seinen Weg der Selbstbestimmung für sich annimmt.
Kein einfacher Weg, der ihn dann doch im 24. und letzten Lied zu neuen Perspektiven führt? Diesem Grundgedanken folgt die Interpretation von Stephan Uhlig (Gesang) und Angelika Scholl (Klavier).
»Im Dunkeln wird mir wohler sein«, heißt es in dem vorletzten Lied. Dies ist das Motiv der KLANK-Reise, die zu Beginn dieses Konzertes mit der ganz eigenen KLANK-Logik des Ensembles KLANK auf analoge Weise in die Stimmung des Wanderers von Wilhelm Mueller einführen will.
Das Angebot der synchronen Übersetzung für Gehörlose müssen wir leider absagen.


Eintritt frei


Haus im Park
Mo. 15.4. - Fr. 19.4.
Kinderferienzeit

Robinson Crusoe in den Städten

Kunstprojekt für Kinder von 6–11 Jahren mit Anja Fußbach. Die Kinder werden in ihrer Lebenswelt abgeholt, entdecken Zugänge zu künstlerischen, wissenschaftlichen, philosophischen, transkulturellen Fragestellungen, entwickeln einen Film und dazu z.B. Rauminstallationen, Figuren, Geschichten, Szenen oder Performances. Dabei bearbeiten sie prozessorientiert das Thema „Einsamkeit" in seiner ganzen Breite. Immer montags findet eine offene Werkstatt für alle Kinder im Spielhaus Ute-Meyer-Weg statt.


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Termine/Uhrzeit Spielhaus Ute-Meyer-Weg: 18.2./25.2./4.3./11.4./18.3./ 6.5./13.5./20.5./3.6./17.6. 16–18 h Keine Anmeldung erforderlich, kostenfrei Die Werkstatt wird nach der Ferienzeit fortgesetzt und endet im Juli mit einer zweiwöchigen Ferienfreizeit.
Termine/Uhrzeit Haus im Park Mo 15.4. - Fr 19.4. 8 h (Betreuung) 9 h (Werkstatt) – 15 h (Werkstatt) /16 h (Betreuung) Mit Anmeldung
20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)


20,25 € Verpflegung (begrenzte Teilnehmerzahl)
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421/ 408-1757 (Mo-Do 9 - 14 Uhr)

 


Herwig Gillerke
Haus im Park
So. 21.4. 19.30 Uhr
ErzählBar

Einsamkeit – ErzählBar Einsamkeit und Arbeit – Räume der Einsamkeit

Aus dem Erzählcafé ist die ErzählBar geworden! Stefanie Beckröge
und Stephan Uhlig haben vier Erzählerinnen aus ganz verschiedenen Lebenswelten ausfindig gemacht, die darüber erzählen, wie sie mit ihrer Einsamkeit und der anderer umgehen, warum sie sie manchmal suchen und welches Potenzial in ihr steckt.


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Es gibt Berufe oder Berufungen, die nicht nur das Alleinsein mit sich bringen, sondern die echte Einsamkeit zur Voraussetzung ihrer Erfüllung haben. Manchmal führt Alleinsein aber auch unfreiwillig in Einsamkeit.
Mit Marie Anna Leenen (ordensfreie Eremitin, Buchautorin), Uwe Lindemann (in Bremen Osterholz lebender LKW-Fahrer), Brigitte Kuss
(Palliativmedizinerin Gesundheit Nord am Klinikum Bremen-Mitte) und Herwig Gillerke (freischaffender Bremer Bildender Künstler).


Eintritt frei




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