Stadtbibliothek West

»entwertet – ausgegrenzt – getötet« Medizinverbrechen an Bremer Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus

Eine Ausstellung zu den »Euthanasie«-Verbrechen an Bremer Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus. Die Ausstellung erinnert an das Schicksal der aus dem Gedächtnis der Hansestadt verschwundenen Kinder und Jugendlichen und wirft Fragen auf.
Eröffnung: Mo 16.10. um 17 h


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Was war das treibende Motiv der Täter? Warum haben Ärzte bedenkenlos den vermeintlichen »Fortschritt« und das »Wohl der Gesellschaft« über das Wohl des Einzelnen gestellt?
Sie waren zwischen einem und sechzehn Jahre alt. Insgesamt 36 Bremer Kinder wurden zwischen 1942 und 1945 aus ihren Familien in die »Kinderfachabteilung« der Landes-, Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg eingewiesen und dort ermordet.
 


 

Eintritt frei