So. 9.7. 15.00 Uhr | Haus im Park

Ein Chromosom zu viel?

Eine archäologisch-genetische Spurensuche zu Menschen mit Trisomie 21 im Mittelalter mit der Referentin Prof. Dr. Uta Halle (Landesärchäologin Bremen).


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Erstmals wurde der Versuch an einem mehr als 2500 Jahre alten Skelett unternommen, eine Trisomie 21 nachzuweisen. Die Referentin beschreibt anschaulich den Prozess ihrer wissenschaftlichen archäologischen Forschung. Mit anschließendem Ausstellungs-Rundgang durch den Bereich „Spurensuche in der Vergangenheit“.


5 € / 2,50 € (inkl. Ausstellungsbesuch)


Margret, Erika, Hans Buhlrich, Foto Archiv
Mi. 19.7. 15.00 Uhr | Galerie im Park

Früher vernichtet – heute geklont?

Zeitzeugengespräche mit Angehörigen über „lebensunwertes Leben“ und das Streben nach dem perfekten Menschen gestern und heute.
Teilnehmer: Hans-Walter Küchelmann (Gedenkkreis), Judith Hennemann (Verein 21 hoch drei Bremen) Moderation: Achim Tischer


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In der Zeit des Nationalsozialismus sind in Deutschland tausende kranke und behinderte Menschen ermordet worden. Mehr als achthundert Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aus Bremen zählen zu den Opfern der nationalsozialistischen Medizinverbrechen. An den Rand der Gesellschaft gedrängt, als „lebensunwert“ diffamiert, wurden sie schließlich nicht nur sozial,
sondern auch physisch vernichtet.
In diesem Gespräch reden Angehörige von Psychiatriepatienten, die in der NS-Zeit Geschwister oder Eltern verloren haben, mit Angehörigen von Menschen mit Down-Syndrom. Gibt es Kontinuitäten in der Ausgrenzung und Diffamierung der Menschen
mit Trisomie 21 bis heute?



5 € / 2,50 €


Sa. 5.8. 14.00 - 17.00 Uhr | Haus im Park

Ver-störend!?

Auffälliges Verhalten bei behinderten Menschen. Der Fachtag richtet sich an Angehörige von behinderten Menschen –  insbesondere mit Down-Syndrom – und berufsübergreifend an MitarbeiterInnen aus medizinischen, therapeutischen, pflegerischen, pädagogischen und sozialen Berufen.


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Das Verhalten von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung stellt häufig im täglichen Umgang im familiären wie im therapeutischen Bereich eine große Herausforderung dar.
Verhaltensstörungen – wie aggressives Verhalten – können vielfache seelische wie körperliche Ursachen haben. Das Erkennen von Gesundheitsrisiken – etwa bei körperlichen und seelischen Schmerzen – und Möglichkeiten von Therapie und Hilfe stehen im
Zentrum der Tagung.
Vortrag: Muss ich immer erst auffällig werden?
Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung.
Referent: Dr. Samuel Elstner (Berlin, Magdeburg)
Vortrag: Schmerzen? Wirklich? Und jetzt?
Überlegungen zum Umgang mit Schmerz bei Menschen mit geistiger Behinderung
Referent: Dr. Jörg Stockmann (Bielefeld)
Fortbildungspunkte ÄKB beantragt
KulturAmbulanz, Forschungsprojekt TOUCHDOWN 21, Zentrum für psychosoziale Medizin, Gesundheit Nord


8 € /5 € Anmeldung empfohlen
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Foto: Svetlana Gasetzki für Ohrenkuss
Sa. 12.8. 10.00 - 17.00 Uhr | Haus im Park

Mein Seelenleben – Was kann ich tun, damit es mir gut geht?

Der Fachtag richtet sich an erwachsene Menschen mit Down-Syndrom. Sie arbeiten an dem Tag mit Fach-Leuten. Sie schreiben eigene Texte. Sie arbeiten mit einem Künstler. Sie haben Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
ReferentInnen: Tilman Rohrer, Dr. Katja de Braganca, Anne Leichtfuß, Peter Kurenbach


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Sie sprechen über diese Fragen:
• Was brauche ich, damit es mir gut geht?
• Wie kann ich mich gut um meine Seele kümmern?
• Welche Unterstützung brauche ich dafür?

KulturAmbulanz, Forschungsprojekt TOUCHDOWN 21


Kosten: 60 € (inklusive Mittagessen, Kaffee, Getränken)
Teilnehmerzahl ist begrenzt - nur mit Voranmeldung info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Sa. 12.8. 15.00 Uhr | Galerie im Park

TOUCHDOWN – Werkstattgespräch

Autoren und Autorinnen der Schreibwerkstatt „Es geht los“ stellen in der Ausstellung ihre Arbeit vor. Leitung: Monika B. Beyer


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Der Elternverein organisiert Freizeitangebote für junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Alle Angebote unter: www.es-geht-los.org


Kostenbeitrag: 5 € /2,50 € (inkl. Eintritt)


Christoph Ogiermann
Do. 17.8. 19.30 Uhr | Haus im Park

LEIDENSCHAFT - Spielen aus Leidenschaft

Kinder erfinden und finden sich im Spiel selbst, auch die Aneignung der Wirklichkeit geschieht über das Spiel. »Der Mensch braucht das Spiel als elementare Form der Sinn-Findung« (Warwitz). »Er erlebt sich nur, wenn er spielt, als ganzer Mensch« (Schiller). Erliegt er diesem Zauber, kann er sich selbst, den Bezug zur »Wirklichkeit« und anderen Menschen aber auch verlieren.


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Input: Heide Kyek (Psychoanalytikerin mit dem Schwerpunkt Kinder) Podium: Christoph Ogiermann (Musiker), Kai Sender (trockener  spielsüchtiger) und Friedemann Friese (Spieleautor)
Moderation: Ulrike Petzold / Musik: Christoph Ogiermann


Eintritt ffrei


Luka Lübke
Do. 7.9. 18.00 - 20.30 Uhr | VHS im Bamberger (Lehrküche)

Leidenschaft am Herd – ein Kochtalk mit Luka Lübke und Roland Kanwicher

In einem Workshop mit vier prominenten Gästen, die das öffentliche Leben Bremens prägen, wird die Fernsehköchin Luka Lübke (Marie Weser) ein Viergänge Menü kochen. Dabei werden sie, moderiert durch Roland Kanwicher (Radio Bremen 4) über Leidenschaft und Leidenschaften reden.
Gäste: Flowin Immo (Musiker), Tim Jurascheck (Werder bewegt lebenslang), Anja Stahmann (Senatorin für Soziales), Susanne von Essen (Breminale).


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Das Angebot findet in Kooperation mit der KulturAmbulanz im Rahmen des Projektes „Leidenschaft“ statt.


10 € (max. 50 Zuschauerplätze)
Anmeldung: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)