Galerie im Park
Gustav Mesmer, Schwingen-Flugfahrrad, undatiert (ca. 1980)

Outsider, Insider, Grenzgänger - Bilder, Skulpturen und Objekte aus der Sammlung Kraft

Die Präsentation verfolgt einen integrativen Ansatz, indem bekannte professionelle »Insider-Künstler« wie Werner Berges, Panamarenko, Gerhard Richter oder Robert Rauschenberg auf »Outsider-Künstler« und gesellschaftliche Grenzgänger wie Gustav Mesmer, Karl Junker und Josef Wittlich treffen.


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  • Siegfried Neuenhausen, Programmiert (Ausschnitt), 1974 Blaumeier Atelier

  • Josef Wittlich, Queen Elisabeth (Ausschnitt), 1968/69

  • Birgit Kahlen, Dornröschen (Ausschnitt), 1993

„Ich will fliegen von Ort zu Ort, wie ein Vogel, mit meinem Fahrrad, wohin ich will. (…) Vielleicht klappt es mal, wenn nicht, habe ich probiert, was möglich ist.“ Gustav Mesmer
Werden „Kunst und Krankheit“ als Widerspruch oder als durchaus vereinbar gesehen? Die Ausstellung ist ein Plädoyer für die Integration der Kunst der Outsider in die ständigen Sammlungen unserer Museen.
Ausstellungsflyer


 

BEGLEITPROGRAMM

Buchcover
Galerie im Park
Fr. 20.4. 15.00 Uhr

Vergils Schatten – Gedichte von Martin Bührig
Freitags-Lesung

Wie einst der römische Poet Vergil ist Martin Bührig in seinen
Gedichten ein einfühlsamer Beobachter der Menschen im fein gesponnenen Netz ihrer Beziehungen.


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»Lass uns aufstehen: Schädlich pflegt den Sängern der Schatten zu sein. Des Wachholders Schatten ist schädlich, schädlich ist der Schatten den Früchten. Nach Hause, ihr satten Ziegen, der Abendstern kommt, nach Hause ihr Ziegen.«
Das Buch ist ein Erheben der Zerbrechlichkeit der Welt aus dem Schatten in die Poesie: leichtfüßig, naturbeseelt, ehrfurchtsvoll, leid- und freudegeprägt, abgeschieden und doch mitten im Leben.
Moderation: Heike Freese


Eintritt frei


(c)Christian Geisnaes
melancholiathemovie.com
City46, Birkenstr. 1
Di. 24.4. 18.00 Uhr

Depression im Film - Melancholia - Lars von Trier

Lars von Triers Slow-Cinema-Stück "Melancholia" wird im Rahmen der Filmreihe »Depri-Dienstag – Begegnungen mit Depression und affektiver Störung« gezeigt, die die Erkrankung im Spannungsfeld zwischen klinischer und kultureller Erfahrungsform beleuchtet. Anschließendes Publikumsgespräch mit Achim Tischer und Tobias Dietrich.


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Depression lässt schweigen und wird verschwiegen. Gleichzeitig vergrößert ein fundiertes Verständnis für die Erkrankung die Empathie der Gesellschaft und damit wiederum die Besserungschancen der Betroffenen. An sechs Abenden greift die Reihe das Thema auf, um das öffentliche Bewusstsein zu stärken, den Dialog zu fördern und so Stigmatisierungen vorzubeugen.
Eine Kooperation mit der Uni Bremen, Institut für Kunst- u. Filmwissenschaft u. Kunstpädagogik und dem City46
Melancholia
Ein mysteriöser Planet droht mit der Erde zu kollidieren und stellt das Verhältnis von Intuition und Vernunft zwischen den ungleichen Schwestern Claire und Justine infrage.
DK/S/F/D 2011, Regie: Lars von Trier, mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Udo Kier, 135 Min., OmU
Weitere Infos zu allen Filmen Depri - Dienstag


Infos Eintritt: www.city46.de


Josef Wittlich, Queen Elisabeth (Ausschnitt), 1968/69
Galerie im Park
So. 29.4. 15.00 Uhr
Dialogische Führungen

Outsider, Insider, Grenzgänger

Dialogische Führung mit Frank Warneke und Parwien Zolaimanie.
Weitere Termine: Sonntag 27.5. (Doris Weinberger und Meik Viohl) / 24.6. / 15.7. / 2.9. / 30.9. / 14.10. (Finissage). Am Samstag 2.6. (Lange Nacht der Bremer Museen) stündlich ab 18.30 h bis 23.30 h


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5 € / 2,50 €


Galerie im Park
Fr. 4.5. 15.00 Uhr
Freitagslesung

»Die Psychischen« – Vom Reim zum Sein

Freitagslesung - Der Arzt und Musiker Carsten Petermann stellt sein neues Buch »Kann man einem Psychiater trauen?« vor.
Moderation: Achim Tischer


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Eintritt frei


Foto: Uwe Jöstingmeier
Haus im Park
Fr. 4.5. 19.00 Uhr
Konzert

Die ZollhausBoys

SONGS, POETRY UND KABARETT aus Aleppo, Bremen und Kobani mit Azad Kour, Ismaeel Foustok, Shvan Sheikho, Delyar Hamza featuring: Pago Balke & Gerhard Stengert!


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Die ZOLLHAUSBOYS sind eine Gruppe von vier jungen syrischen „Bremer Neubürgern“, die gemeinsam mit Pago Balke und Gerhard Stengert ein musikalisches Programm erarbeitet haben.
Themen wie Flucht, Heimat und Fremdheit werden in berührender und satirischer Weise auf die Bühne gebracht. Die Songs und Szenen beruhen teilweise auf biografischen Erlebnissen der Geflüchteten.
Das Stück ist zugleich eine kulturelle Attacke gegen den Rechtspopulismus und gegen das Fremdeln gegenüber den Menschen, die hier gelandet und gestrandet sind. Musik und Theater können Brücken zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen schlagen und dazu beitragen, dass aus der „Willkommenskultur“ keine „Wokommenwirdenndahin-Kultur“ wird.


12 € / 8 €
info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)


Jannik Sachweh
Krankenhaus-Museum
So. 13.5. 15.00 Uhr
Führung und Gespräch

Internationaler Museumstag: Psychische Erkrankungen am Rande oder in der Mitte der Gesellschaft?

Der Historiker Jannik Sachweh führt anlässlich des Internationalen Museumstages durch die Dauerausstellung des Krankenhaus-Museums über die Geschichte der Psychiatrie. Mit anschließendem Gespräch mit Detlef Tintelott (Patientenfürsprecher im Klinikum Bremen-Ost).


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Jannik Sachweh geht der Frage nach, ob sich unser Bild von psychischen Erkrankungen in den letzten einhundert Jahren gewandelt hat. Vom Rande der Gesellschaft zu einem anerkannten Bestandteil der modernen Welt?
Im Anschluss an die Führung gibt es Gelegenheit zu einem offenen Gespräch mit dem Detlef Tintelott, dem Patientenfürsprecher im Klinikum Bremen-Ost. Gemeinsam wird diskutiert, welchen Stellenwert psychische Erkrankungen und der Umgang mit ihnen heute in der Gesellschaft haben.


Eintritt frei


Haus im Park
Do. 17.5. 19.00 Uhr
Themenabend mit Lesung und Musik

Kann man einem Psychiater trauen?
Erster Themenabend mit Lesung und Musik

In einer Mischung aus Ernst, Satire und schwarzem Humor nimmt Carsten Petermann, selber Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, den eigenen  Berufsstand aufs Korn. Am 1. Abend steht das Thema Depression & Manie, am 2. Abend (24.5.) Borderline-Persönlichkeit & Paranoide Schizophrenie im Mittelpunkt.


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In einer unterhaltsam-pointierten und zugleich fachkundigen Art und Weise werden, wie nebenbei, Informationen über die Depression, die Bipolare affektive Störung, die Borderline- Erkrankung sowie die Paranoide Schizophrenie zur Verfügung gestellt. Dabei bricht er gleich mit mehreren Tabus: Denn er spricht Themen an, die, wenn die Rede auf sie kommt, meist nur ein betretenes Schweigen auslösen. Dieses Schweigen zu durchbrechen ist ein zentrales Anliegen seiner Veranstaltungen und  Lesungen. Vielleicht sind sie zusammen mit diesem Buch in der Lage, einen kleinen Beitrag zu leisten, die Betroffenen aus dem gefühlten Abseits zurück in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen und Stigmatisierungen und Vorurteile abzubauen.
Denn: „Jeder von uns kann morgen selber betroffen sein!“


12 € / 8 € (für beide Abende) 8 € / 5 € (für einen Abend)
Karten: info@kulturambulanz.de
Tel.: 0421-408/1757 (Mo-Do/ 9-14 Uhr)