Margret, Erika, Hans Buhlrich, Foto Archiv

Früher vernichtet – heute geklont?

Zeitzeugengespräche

Zeitzeugengespräche mit Angehörigen über „lebensunwertes Leben“ und das Streben nach dem perfekten Menschen gestern und heute.
Teilnehmer: Hans-Walter Küchelmann (Gedenkkreis), Judith Hennemann (Verein 21 hoch drei Bremen) Moderation: Achim Tischer


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In der Zeit des Nationalsozialismus sind in Deutschland tausende kranke und behinderte Menschen ermordet worden. Mehr als achthundert Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aus Bremen zählen zu den Opfern der nationalsozialistischen Medizinverbrechen. An den Rand der Gesellschaft gedrängt, als „lebensunwert“ diffamiert, wurden sie schließlich nicht nur sozial,  sondern auch physisch vernichtet.
In diesem Gespräch reden Angehörige von Psychiatriepatienten, die in der NS-Zeit Geschwister oder Eltern verloren haben, mit Angehörigen von Menschen mit Down-Syndrom. Gibt es Kontinuitäten in der Ausgrenzung und Diffamierung der Menschen mit Trisomie 21 bis heute?



 

5 € / 2,50 €

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